März 4, 2016

Das Projekt

Community Policing erlaubt es der Polizei und der Community in neuer Konstellation zusammenzuarbeiten, um Probleme wie Kriminalität und soziale Spannung zu lösen und um Sicherheit zu gewährleisten, damit die Lebensqualität eines Jeden in der Community verbessert werden kann. Das Ziel des INSPEC2T Projekt ist es, einen zukunftsfähigen Rahmen für Community Policing zu schaffen, so dass eine effektive und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürgern entsteht und gewährleitet werden kann. In den letzten Jahren hat die Polizei vermehrt die eigene Nutzung von Social Media Kanälen etabliert (Twitter, Facebook, etc.) und konnte so die jeweiligen Social Media Netzwerke für die Überwachung und Verfolgung von Straftaten nutzen. Gleichwohl ist die Herausforderung geblieben, sich Fähigkeiten anzueignen, die die Interaktion in diesem Bereich zwischen Polizei und Bürgern vereinfacht. Die Entwicklung und Rolle von Social Media ist entscheidend für die Entwicklung eines Community Policing Paradigmas. Informationen sind immer mehr ein öffentliches Gut geworden, welches immer schneller mit mehreren Menschen geteilt werden kann. Es passiert nicht selten, dass die Polizei nicht die Ersten am Tatort sind, da bereits Zuschauer die entsprechenden Bilder und Informationen mit der Welt geteilt haben. Das Projekt wird einen innovativen Ansatz für das Konzept der bürgernahen Polizeiarbeit (Community Policing) entwickeln und sich den Trend sowie die breite Akzeptanz für Social Media zu Nutze machen. Auf diese Art und Weise wird der informierte, gebildete und (mit einem Smartphone) ausgestattete Bürger zum Schutz und zur Sicherheit der Nachbarschaft beitragen.
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INSPEC2T wird die traditionelle Denkweise mit der interaktiven Art der Polizeiarbeit verbinden und durch folgende Maßnahmen weiterentwickeln:

  • Motivation der Bürger sich für Community Policing Aktivitäten zu engagieren, daran teilzunehmen und somit zu diesen beizutragen.
  • Transparenz schaffen und damit die Stadt und deren Sicherheitsaspekte sichtbar machen.
  • Engere Verknüpfung der Communities (Bürger und öffentliche sowie private Organisationen) mit der Polizei.
  • Steigerung von Transparenz in die polizeiliche Arbeit und Vertrauen in die Polizei.
  • Entwicklung des gegenseitigen Austauschs durch stärkeren Einbezug der Bürger und Nutzung derer Mitteilungen / Hinweise.
  • Bereitstellung von (nicht klassifizierten) Informationen über städtische Dynamiken an die Öffentlichkeit.
  • Nahtlose Verknüpfung mehrerer Informationsquellen von verschiedenen Netzwerken und den Medien.
  • Vereinfachung der alltäglichen Arbeit der Polizeiorganisationen.
  • Stärkung des bürgerlichen Bewusstseins für Sicherheitsaspekte.

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Das INSPEC2T Projekt wird eine Echtzeit-Kommunikationsplattform entwickeln, die von den Bürgern und der Polizei für folgenden Austausch genutzt werden kann:

  • Verbreitung von Informationen seitens der Polizei an die Öffentlichkeit.
  • Sammlung von Informationen aus der Öffentlichkeit, z.B. Informationen über Bedrohungen von Massenausschreitungen, Unruhen oder vereinzelte Kriminalitätsvorfälle / widerrechtliches Verhalten während einer Demonstration / Kundgebung.
  • Versorgung der Bürger mit Informationen in Echtzeit über Vorfälle in ihrer Nachbarschaft.
  • Informationsweitergabe von Bürgern an die Polizei durch Übermittlung von Beiträgen, Kommentaren, Fotos oder Videos, die mit dem Smartphone aufgenommen wurden.

Das Kommunikationssystem (App) wird in fünf europäischen Städten getestet und ausgewertet. Die Ergebnisse der Testphase werden aufgenommen, analysiert und in die nächste Generation der Community Policing Roadmap eingespeist.

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